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법원이 성폭력 때문에 해임된 남자 교수를 ‘구제’해준 이유

법원이 성폭력 때문에 해임된 남자 교수를 ‘구제’해준 이유

학생에게 “나한테 뽀뽀해줄 수 있나?”고 발언해 해임된 대학교수가 항소심에서 ‘해임은 부당하다’는 판결을 받았다. 

연합뉴스에 따르면, 3일 서울고법 행정2부(김용석 부장판사)는 대구의 모 대학교에 A교수가 교원소청심사위원회를 상대로 “해임을 취소해달라”며 제기한 소송에서 A교수의 청구를 기각한 1심 판결을 깨고 원고 승소 판결을 내렸다. 

1심은 A교수의 행동이 성희롱에 해당한다며 학교 측 처분이 타당하다고 판단했으나, 항소심의 판결은 달랐다.

“대화의 전후 문맥을 보면 여학생들이 원고의 말 때문에 성적 굴욕감이나 혐오감을 느꼈을 것으로 보기 어렵다”는 것.

재판부의 판결은 아래와 같다. 

“A교수는 장애인 방문교육 아르바이트 추천서를 써달라고 찾아온 학생들에게 ‘장애인 아동을 가끔 안아주고 뽀뽀도 해주어야 하는데 가능하냐’고 말한 뒤 ‘우리 조카들은 고마우면 나한테 뽀뽀를 하는데 너희도 (나한테) 할 수 있느냐’고 물었다고 진술했다.”

“이로 인해 굴욕적이거나 혐오스러운 느낌이 들었더라도 (성희롱 성립 기준인) 일반적이고 평균적인 사람들이 갖는 동일한 느낌이라고 보기 어렵다.”

 

″피해 학생은 과거 A교수로부터 심한 질책을 받고 감정이 급격히 악화한 것으로 보인다.”

 

재판부는 A교수가 피해 학생을 뒤에서 안는 자세로 수업하는 등 성추행했다는 징계 사유도 타당하지 않다고 밝혔다.

 “불필요한 신체접촉을 한 점은 매우 부적절한 처신”이지만 “비좁은 실습실에서 학생의 모니터 화면을 보기 위해 뒤편에 설 수밖에 없고, 키보드를 타이핑하며 불가피하게 학생의 옆이나 뒤에서 손을 뻗어야 하는 자세가 될 수 있다”는 게 그 이유다.

www.huffingtonpost.kr/entry/professor_kr_5a7521c0e4b06ee97af2b24a

Saarland: Mädchen stirbt an H1N1 – was das mit der Grippewelle zu tun hat

Saarland: Mädchen stirbt an H1N1 – was das mit der Grippewelle zu tun hat
Laut Robert-Koch-Institut hat sich die Zahl der Influenza-Erkrankten seit letzter Woche verdoppelt (Symbolbild).

  • Eine Vierjährige ist im Januar an Schweinegrippe erkrankt und gestorben
  • Mit dem Anstieg der Grippewelle hat der H1N1-Erreger aber nicht viel zu tun

Es ist ein tragischer Fall: Am Donnerstag, den 25. Januar, starb ein vierjähriges Mädchen aus Saarbrücken an Grippe.

Laut einem Bericht des Gesundheitsamts konnten Labor-Mitarbeiter feststellen, dass der Erreger H1N1 zu der sehr schwer verlaufenden Grippe mit nachfolgendem Organ- und Kreislaufversagen geführt hatte.

Zweiter Todesfall im Saarland

H1N1 ist auch als sogenannte Schweinegrippe bekannt. Dieser Erreger wurde erstmals in der Grippesaison 2009 beschrieben und wird seither in jeder Grippesaison nachgewiesen.

Die Vierjährige besuchte eine Kita in Altenkessel, einem Stadtteil von Saarbrücken. Weitere Erkrankungen, die mit diesem Fall in Verbindung stehen könnten, sollen aber nicht aufgetreten sein.

► Dabei handelt es sich um den zweiten Todesfall durch Grippe im Großraum Saarbrücken innerhalb von sechs Wochen.

 ► Die Gesundheitsbehörden betonen aber, dass es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt.

Zahl der Grippefälle hat sich verdoppelt

Gleichzeitig macht der rasante Anstieg der Grippefälle in Deutschland Schlagzeilen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) hat sich die Zahl der Influenza-Erkrankten seit vergangener Woche verdoppelt.

Dies liegt demnach aber größtenteils nicht am H1N1-Virus: Laut RKI sind viele Fälle auf spezielle Influenza-B-Viren zurückzuführen. Und gegen diese hilft die übliche Grippeimpfung nicht, sondern nur der teurere Vierfach-Impfstoff.

Eine Sprecherin des RKI sagte der “Neuen Osnabrücker Zeitung”: “Mehr als die Hälfte der bisher nachgewiesenen Influenza-Fälle wurde durch Influenza-B-Viren der Yamagata-Linie verursacht, die nicht in dem Dreierimpfstoff enthalten sind.”

Mehr zum Thema: Grippe: Dreifachimpfstoff wirkt kaum – warum sich die Impfung trotzdem lohnt

► Der H1N1-Erreger gehört dagegen zu den Inhaltsstoffen der jährlichen Grippeschutzimpfung.

► Experten empfehlen eine Impfung für Risikogruppen wie Ältere, chronisch Kranke und Schwangere.

“Die Impfung ist nicht schädlich”

► Für Kleinkinder und Babys gibt es allerdings keine Impfempfehlung. 

Eine Sprecherin des RKI sagte dazu der “Bild”-Zeitung: “Insgesamt ist es sehr selten, dass Kinder an Grippe-Viren sterben. Die Fälle im Saarland sind absolute Einzelfälle.“

Mehr zum Thema: Grippe-Schutz: Ständige Impfkommission ändert Empfehlung – mit Folgen für Kassenpatienten

Deshalb gegen es keine Impfempfehlung, es werde jedoch auch nicht davon abgeraten.

“Die Impfung ist nicht schädlich, jeder kann sein gesundes Baby oder Kind gegen Influenza impfen lassen. Sprechen Sie einfach mit Ihrem Arzt”, sagte die Expertin.

 

www.huffingtonpost.de/entry/saarland-kleines-madchen-stirbt-an-h1n1-was-das-mit-der-grippewelle-zu-tun-hat_de_5a745f0ee4b0905433b342a1

Wie die SPD in den Koalitionsverhandlungen scheitert

Wie die SPD in den Koalitionsverhandlungen scheitert
Martin Schulz und Andrea Nahles

  • Die SPD hat in den Koalitionsverhandlungen nur wenige Erfolge vorzuweisen
  • In den Umfragen bricht die Partei ein

Die SPD hat einen Erfolg bei den GroKo-Verhandlungen errungen. Ihren ersten richtig großen. Und sie feiert ihn.

Die geplante Koalition von CDU, CSU und SPD will das Grundgesetz ändern, damit der Bund sich stärker am Ausbau von Ganztagsschulen und einem Digitalpakt für die Schulen beteiligen kann.

Bisher hatte die Union einen solchen Schritt immer abgelehnt.

► Zwei Milliarden Euro sollen unter anderem für den Ausbau von Ganztagsschulen und für die Betreuung zur Verfügung gestellt werden, zudem soll ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschülern eingeführt werden.

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, feierte die Einigung mit der Union in einem Interview mit dem “Deutschlandfunk” als “Meilenstein in der Bildungspolitik”.

Schwesig glaubt, dass dieses “Leuchtturmprojekt Bildung” könne auch ein wichtiges Argument sein, um die SPD-Basis bei dem kommenden Mitgliederentscheid zu überzeugen, einer Neuauflage der Großen Koalition zuzustimmen.

Wenn sich Schwesig da mal nicht irrt. Denn bisher pflastern nur Niederlagen und schmerzhafte Kompromisse den Weg der SPD-Verhandler.

Punkt 1: Familiennachzug für Flüchtlinge

Es war einer der größten Knackpunkte der GroKo-Verhandlungen: Der Familiennachzug für Flüchtlinge, die nur einen eingeschränkten Schutzstatus in Deutschland haben.

Verständlich, dass SPD-Chef Martin Schulz den Kompromiss feierte, den die GroKo-Verhandler am Dienstag fanden.

Die Union wollte den Nachzug auf 1000 Personen pro Monat begrenzen. Die SPD hatte verhandelt, dass über eine Härtefallregelung mehr Menschen kommen können.

Doch der SPD-Erfolg war nur ein Pyrrhussieg. Denn über Härtefallregelung kamen im ganzen Jahr 2017 nur rund 70 Menschen nach Deutschland. Außerdem ist völlig unklar, wie die 1000 Menschen pro Monat ausgewählt werden sollen.

Juso-Chef Kevin Kühnert warf den SPD-Verhandlungsführern deshalb zu Recht vor, den Auftrag des SPD-Parteitages in diesem Punkt nicht erfüllt zu haben. Bei der Härtefallregelung habe der Parteitag ganz klar eine „weitergehende“ Regelung als bisher gefordert. “Dieser Auftrag ist nicht erfüllt worden”, klagte Kühnert.

Mehr zum Thema: Wie Medien den Beschluss zum Familiennachzug zerpflücken

Punkt 2: Nur ein Teilerfolg beim Thema Arbeit

Das zunächst gescheiterte und von der SPD geforderte Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit soll nun kommen – allerdings nur für Firmen ab 45 Mitarbeitern. Bei 45 bis 200 Mitarbeitern soll dieser Anspruch zudem nur einem pro 15 Mitarbeitern gewährt werden müssen.

Grob gesagt bedeutet das: Die Regelung trifft nur auf große Unternehmen zu, die nur ein Prozent der Unternehmen in Deutschland ausmachen. Rund 60 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten nicht bei diesen Großunternehmen.

► Das ist Teilerfolg bei der SPD.

Allerdings geht es bei einem anderen Herzensprojekt der Sozialdemokraten gar nicht voran: Bei den befristeten Arbeitsverträgen. Die SPD will die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen am liebsten abschaffen – obwohl die Partei selbst solche Verträge vergibt –, die Union mauert. Ein Kompromiss ist nicht in Sicht.

Punkt 3: Mini-Pflegeoffensive

Auch hier bleibt die SPD weit hinter ihren Versprechungen zurück. SPD-Spitzenkandidat Schulz hatte im Wahlkampf noch einen “kompletten Neustart” bei der Pflege-Politik versprochen.

Das Ergebnis nach Sondierung und Koalitionsverhandlungen: Die neue Regierung will, wenn im Amt, kurzfristig 8000 neue Plätze in der Pflege schaffen.

Was auf den ersten Blick wie eine stattliche Zahl klingt, ist verschwindend wenig. Pro Pflegeeinrichtung sind das 0,6 zusätzliche Stellen – benötigt würden aber vier, sagen Experten.  

Auch ein anderer Plan bleibt völlig im vagen. Die Arbeitsbedingungen und Bezahlung in Altenheimen und Kliniken sollen “sofort und spürbar” verbessert werden.

Punkt 4: Niederlage bei der Mütterrente

Vor allem für die CSU war es eine der Kernforderungen: Die Mütterrente. Die Christsozialen wollten eine Ausweitung, die sie beim GroKo-Rentenkompromiss auch bekamen – Kostenpunkt: 3,4 Milliarden Euro.

Das Problem: Die Erhöhung Mütterrente kommt nicht allen Frauen mit Kindern zugute, sondern nur solchen, die mehr als drei Kinder haben. Die SPD hatte das Projekt jahrelang bekämpft – teilweise mit Unterstützung aus der CDU.

Der Kritikpunkt der SPD an der Mütterrente: Sie helfe nur einer Einzelgruppe.

Punkt 5: Bessere Versorgung für gesetzlich Versicherte

Auch hier gibt es zwischen Union und SPD bisher kaum Bewegung. Die Idee einer Bürgerversicherung hatte die SPD schon in den Sondierungen beerdigen müssen. Ob sich für gesetzlich Versicherte künftig also wirklich etwas beim Zugang zu Ärzten verbessert ist völlig unklar.

Punkt 6: Herzensprojekt Europa bleibt im vagen 

Martin Schulz startete im Wahlkampf als Mr. Europa. Sein Herzensthema und ein Thema, bei dem er tatsächlich bei dem er Glaubwürdigkeit hatte. Im Dezember startete Schulz noch einmal eine Europa-Offensive und forderte die “Vereinigten Staaten von Europa” binnen acht Jahren.

Jetzt will Schulz in die Regierung. Und die Europapläne der GroKo sind ungefähr so aufregend und mitreißend wie Schulz’ letzte Parteitagsrede: Die Pläne bleiben völlig vage.

Der Koalitionsvertrag werde “den Willen zu einem neuen Aufbruch in Europa signalisieren”, versprach SPD-Chef Martin Schulz am Mittwoch.

Und so sieht die Europa-Offensive der GroKo aus: Deutschland solle in die Debatte für eine Stärkung der EU aktiv werden. Gemeinsam mit Frankreich solle die Eurozone reformiert werden.

Ziel ist zudem eine “solidarische Verantwortungsteilung in der EU” in der Flüchtlingspolitik. Generell gelte: “Wir sind auch zu höheren Beiträgen Deutschlands zum EU-Haushalt bereit.”

Brüsseler Bürokraten mögen bei diesen Sätzen jubeln – ein Herzensprojekt ist aber etwas anderes.

Mehr zum Thema:Wie die Ministerposten in der zukünftigen Großen Koalition verteilt werden könnten

Die Folge: Absturz in den Umfragen

Auch die Wähler der SPD scheinen diese Analyse zu teilen. Die Partei sackte in mehreren Umfragen auf historische Tiefstwerte und landete bei teilweise nur noch 18 Prozent.

In Baden-Württemberg ist die AfD inzwischen mit den Sozialdemokraten in den Wählerumfragen gleichauf. 

Hier ein Überblick, worauf sich die GroKo-Verhandler bisher noch geeinigt haben:

RENTE I:

Bis 2025 soll das Rentenniveau, also das Verhältnis der Rente zum Lohn, nicht unter 48 Prozent fallen und der Beitragssatz nicht über 20 Prozent steigen. Das wollen die GroKo-Partner gesetzlich fixieren.

Für die Zeit danach soll eine Rentenkommission eingerichtet werden. Mütter, die vor 1992 drei oder mehr Kinder geboren haben, sollen auch das dritte Jahr Erziehungszeit in der Rente angerechnet bekommen.

RENTE II:

Wer Jahrzehnte gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt hat, soll nach 35 Beitragsjahren eine Grundrente zehn Prozent über der Grundsicherung erhalten. Selbstständige sollen zur Altersvorsorge verpflichtet werden.

Wer neu wegen Krankheit frühzeitig Erwerbsminderungsrente bekommt, soll rentenrechtlich so behandelt werden, als wenn er bis zum aktuellen Renteneintrittsalter gearbeitet hätte.

KRANKENVERSICHERUNG:

Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sollen wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezahlt werden – das hat die SPD bereits in den Sondierungen durchgesetzt.

Derzeit gibt es einen festen allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent, den Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen zahlen. Dazu kommt aber ein Zusatzbeitrag, den Kassenmitglieder allein schultern müssen. Er liegt im Schnitt bei 1 Prozent.

ARBEITSMARKT:

Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung soll um 0,3 Prozentpunkte sinken. Für Langzeitarbeitslose soll ein neues Förder-Instrument “Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle” kommen. Ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll den Zuzug ordnen und steuern.

FAMILIEN:

Das Kindergeld soll um 25 Euro pro Kind und Monat steigen – zum Juli 2019 nochmals um 10 Euro und zum Januar 2021 um weitere 15 Euro. Der Kinderfreibetrag steigt entsprechend.

Auch der Kinderzuschlag für Einkommensschwache soll erhöht werden. Kinderrechte sollen eigens im Grundgesetz verankert werden.

FINANZEN:

Der Solidaritätszuschlag soll schrittweise wegfallen – in dieser Wahlperiode mit einem “deutlichen ersten Schritt”, der rund 90 Prozent der Zahler voll entlastet. Steuererhöhungen für die Bürger soll es nicht geben.

Für den Haushalt gilt weiter das Ziel einer “schwarzen Null”, also keiner neuen Schulden. Die Länder sollen bis 2021 insgesamt acht Milliarden Euro für Flüchtlingskosten erhalten.

SICHERHEIT:

Bei den Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern sollen je 7500 zusätzliche Stellen geschaffen werden, zudem 2000 neue Stellen in der Justiz. Für den Umgang mit terroristischen Gefährdern sollen bundesweit einheitliche Standards kommen.

WOHNEN:

Der Wohnungsbau soll mit Steueranreizen gefördert und Familien sollen bei der Eigentumsbildung unterstützt werden. Die Mietpreisbremse soll auf Wirksamkeit überprüft werden.

VERTEIDIGUNG:

Rüstungsexporte sollen auch mit strengeren Richtlinien weiter eingeschränkt werden. Die Bundeswehrtruppen in Afghanistan und Mali sollen aufgestockt, die militärische Beteiligung am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat soll dagegen eingeschränkt werden.

DEMOKRATIE:

Programme gegen Links- und Rechtsextremismus, Islamismus und Antisemitismus sollen ausgebaut werden. Eine Kommission soll Vorschläge für mögliche weitere Elemente direkter Demokratie machen.

ENERGIE UND KLIMASCHUTZ:

Das Klimaschutzziel für 2030 soll “auf jeden Fall” erreicht und die “Handlungslücke” bei der angestrebten Senkung des CO2-Ausstoßes bis 2020 schnellstmöglich geschlossen werden.

Die Maßnahmen soll eine Kommission bis Ende 2018 erarbeiten. Beachtet werden sollen Versorgungssicherheit, Sauberkeit, Wirtschaftlichkeit und eine Umsetzung ohne Strukturbrüche.

Erneuerbare Energien sollen schneller ausgebaut werden – auf einen Anteil von 65 Prozent am Stromverbrauch bis 2030. Auch der Netzausbau soll schneller werden.

VERKEHRSWEGE:

Die zuletzt gestiegenen Investitionen des Bundes in die Verkehrswege sollen “mindestens auf dem heutigen Niveau” fortgeführt werden. Ein “Beschleunigungsgesetz” soll das Planen und Bauen für “Verkehr, Infrastruktur, Energie und Wohnen” erleichtern.

DIESEL:

Fahrverbote wegen Luftverschmutzung in Städten sollen vermieden werden – unter anderem mit “effizienteren und sauberen Verbrennungsmotoren inklusive Nachrüstungen”. Die Kommunen sollen für Luftreinhaltung und Verkehrsprojekte mehr Geld bekommen.

GLYPHOSAT:

Nach der umstrittenen weiteren EU-Zulassung soll der Einsatz des Unkrautgifts national beschränkt und “so schnell wie möglich grundsätzlich beendet” werden. Den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen sollen bundesweit einheitliche Regeln verbieten.

TIERSCHUTZ:

Für Fleisch aus besserer Tierhaltung soll die schon seit längerem geplante staatliche Kennzeichnung mit einem Tierwohllabel kommen. Das Massen-Töten männlicher Küken soll beendet werden. “Patente auf Pflanzen und Tiere lehnen wir ab.”

DIGITALISIERUNG:

Bis 2025 soll es flächendeckend schnelles Internet mit Gigabit-Netzen geben. Im Internet sollen weiter alle Inhalte mit gleichem Tempo transportiert werden – die Netzneutralität bleibt.

VERBRAUCHERSCHUTZ:

Für Fälle mit vielen Betroffenen wie beim Diesel-Skandal soll eine Musterfeststellungsklage möglich werden.

www.huffingtonpost.de/entry/wie-die-spd-in-den-koalitionsverhandlungen-scheitert_de_5a74559ee4b01ce33eb1cf60

Politisch verfolgt: Familie muss aus der EU fliehen

Politisch verfolgt: Familie muss aus der EU fliehen
Eine Passkontrolle an einem Flughafen

  • Eine Familie aus Tschechien musste aus dem Land flüchten
  • Der Grund: Sie hatte Todesdrohungen erhalten – und bekam keine Hilfe von den Behörden

Es ist ein trauriger Fall, über den der neuseeländische Radiosender RNZ berichtet: Eine Familie aus dem EU-Land Tschechien fühlte sich dort so unsicher, dass sie keine andere Möglichkeit mehr sah, als aus Europa zu flüchten. 

Sie bekam Asyl in Neuseeland, nachdem ein Gericht beschlossen hatte, dass die dreiköpfige Familie politisch verfolgt wurde. 

“Schwarzer Abschaum” und “dreckige Roma”

Der Grund: Der Vater ist Roma. Aufgrund seiner Abstammung sei die Familie so einer Hetzkampagne ausgesetzt gewesen. 

Auf offener Straße seien die die Eltern und ihre Sohn als “dreckige Roma” beschimpft worden, berichtet RNZ. In einem Drohbrief an die Familie seien sie als “schwarzer Abschaum” beschimpft worden, den “jemand wie Hitler” beseitigen werde. 

In einem weiteren Brief an die Familie soll gestanden haben: “Gas riecht großartig, nicht wahr?” – eine Anspielung auf die Ermordung von Sinti und Roma in den Konzentrationslagern der Nazizeit. 

RNZ berichtet unter Berufung auf die Entscheidung des Asyl-Gerichts auch von Anschlägen auf die Familie. Gegen ihr Haus seien Molotow-Cocktails geworfen worden, an einem Abend seien zwei mit Messern bewaffnete Rechtsextreme davor aufgetaucht. 

Die tschechische Polizei habe sich nicht für den Fall interessiert. 

Häufige Hassverbrechen gegen Roma in Tschechien

In Tschechien kommt es häufig zu rassistischen Taten gegen Sinti und Roma. Die Menschenrechtsorganisation “Amnesty International” wirft der Regierung des Landes vor, das Problem zu ignorieren.

Auch die EU selbst wirft Tschechien vor, Sinti und Roma nicht genug vor Diskriminierung und Attacken zu schützen. 

Im neuseeländischen Urteil zum Fall der Tschechen heißt es deshalb: “Die Familie war Diskriminierung, Anfeindungen und Gewalt ausgesetzt.” Sie werde eindeutig politisch verfolgt. 

Den Schutz der Familie übernimmt nun Neuseeland.

(mf)

www.huffingtonpost.de/entry/weil-sie-sich-nicht-mehr-sicher-fuhlte-familie-flieht-aus-der-eu_de_5a740bd6e4b01ce33eb16c04

SPD-Chef Martin Schulz will laut Medienbericht Außenminister werden

SPD-Chef Martin Schulz will laut Medienbericht Außenminister werden

Im Falle einer Neuauflage der Großen Koalition soll sich SPD-Chef Martin Schulz bereits darauf festgelegt haben, Außenminister zu werden. Das berichtet die “Passauer Neue Presse” (“PNP”).

Das ist passiert: 

► Schulz würde damit SPD-Politiker Sigmar Gabriel beerben.

► Gabriel, der vor Schulz den Parteivorsitz inne hatte, soll laut “PNP” wieder Wirtschaftsminister werden.

► Das sei zumindest der Wunsch zahlreicher SPD-Anhänger.

Darum ist es wichtig: 

 

Sowohl Teile der SPD als auch eine deutliche Mehrheit der Bürger lehnt Schulz als Minister in einem Kabinett unter Kanzlerin Angela Merkel ab. 

Vor der Bundestagswahl hatte der SPD-Chef eine solche Option kategorisch ausgeschlossen, weichte sein hartes “Nein” in der vergangenen Woche aber auf.

Eine endgültige Antwort will Schulz hingegen erst nach dem Mitgliedervotum zur möglichen neuen schwarz-roten Regierung geben.

Mehr zum Thema: Minister unter Merkel? Martin Schulz steht vor einem Dilemma

Was ihr noch wissen müsst:

 

Für Schulz steht dessen Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Laut einer neuen Umfrage sind nur noch 25 Prozent der Deutschen mit Schulz’ Arbeit einverstanden. Ein Rekordtief.

► Klar ist: Schulz müsste den nächsten Wortbruch begehen, wenn er als Außenminister sein Herzensthema “Mehr Europa” voranbringen wollte.

Mehr zum Thema:SPD fällt auf schlechtesten jemals gemessenen Wert in ARD-Umfrage

Mit Material von dpa.

(jg)

www.huffingtonpost.de/entry/schulz-will-laut-medienbericht-aussenminister-werden_de_5a740123e4b01ce33eb163ef

20년 전에 발행된 ‘영원히 유효한’ 항공표를 제출한 고객에 대한 유나이티드 항공의 반응

20년 전에 발행된 ‘영원히 유효한’ 항공표를 제출한 고객에 대한 유나이티드 항공의 반응

존 워커는 20년 전에 발행된 ‘영원히 유효한’ 항공표를 완전히 잊고 있었다.

Inc에 의하면 워커는 1998년 12월 31일에 인쇄된 유나이티드 항공표를 자기 침대 밑에서 며칠 전에 발견했다. 노스캐롤라이나주로 이사하면서 상자에 보관한 걸 이제 찾은 것이다.

내슈빌에 당시 살던 워커는 새크라멘토 여행을 계획하고 있었다. 그러나 갑자기 일이 생겨 마지막 순간에 예약을 취소했다. 유나이티드는 그의 $378짜리 항공표를 같은 금액에 해당하는 ‘영원히 유효한’ 항공표로 바꿔줬다.

워커의 말이다. ”상자는 침대 밑에 있었다. 다른 물건을 찾느라 그걸 열었는데, 바닥에 항공표가 숨어있었다.”

그는 밑져야 본전이라는 생각에 유나이티드에 연락했다.  

유나이티드 항공사는 파산과 합병 과정을 거치면서 모든 규정이 바뀌었다. 따라서 직원들은 워커가 제출한 ‘영원히 유효한’ 항공표를 어떻게 처리해야 할지 몰랐다. 그런 항공표가 마지막으로 유통된 건 10년이 넘은 일이었기 때문이다.

워커는 이 문제를 트위터에도 공유했다. 그러자 유나이티드 고객관리팀에서 연락이 왔다. 관리팀 직원은 유나이티드가 2002년에 파산 절차를 거쳤고, 그 결과 ‘영원히 유효한’ 항공표는 더이상 유효하지 않다고 설명했다. 

적어도 법적으론 그렇게 종결될 수 있는 사건이었다. 하지만 잦은 혹평에 시달리던 유나이티드가 이번엔 문제를 기회로 삼았다.

유나이티드는 ‘영원히 유효한’ 항공표의 현재 가치를 $571.60으로 추산했다. 그리고 그 금액을 워커가 새 항공표 구매에 쓸 수 있게 조처했다.

워커는 유나이티드의 이번 조처에 대해 다음과 같이 말했다. ”내가 보낸 편지 때문일 수도 있지만, 고객관리 홍보에 도움이 된다고 여긴 것 같다.”  

$571.60이면 어딜 갈 수 있을까?

Cute piglets

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“Kroatien-Krimi: Messer am Hals”: Darum geht’s im Donnerstagskrimi

“Kroatien-Krimi: Messer am Hals”: Darum geht’s im Donnerstagskrimi

Im neuen im “Kroatien-Krimi” steht in der Küstenstadt Split die Bürgermeisterwahl bevor, und ein Kandidat geht mit populistischen Sprüchen auf Stimmenfang. Dann wird auf ihn ein Mordanschlag verübt.

Ein selbstverliebter Rechtspopulist mit sadistischer Ader entkommt knapp einem Anschlag – und nutzt das medial für seine Zwecke im Wahlkampf. Der “Kroatien-Krimi” persifliert das Auftreten populistischer Politiker.

Zu sehen ist die neueste Episode mit dem Untertitel “Messer am Hals” am Donnerstag (1. Februar) um 20.15 Uhr im Ersten.

Schauspieler Dominik Raacke hat ganz offensichtlich großen Spaß daran, den dreisten Bürgermeister-Kandidaten zu spielen. Dessen unverfrorene Ego-Show gibt dem unterhaltsamen Krimi (Regie: Michael Kreindl) unterhaltsam-groteske Züge.

“Split First” lautet der Wahl-Slogan des eitlen Rechtspopulisten Ivica Strugar (Dominik Raacke) – und die Anlehnung an “America first” des US-Präsidenten Donald Trump ist kein Zufall.

Egal, ob es sich um Flüchtlinge, Kriminelle oder Kinder handelt: Strugar teilt mit markigen Sprüchen aus. Dabei stellt er klar: “Je unkorrekter, desto besser», denn “so hat es der Ami mit dem gelben Toupet auch gemacht”. Seine Wahlkampfmanagerin Nada (Edita Malovcic) ist dabei ganz auf seiner Seite.

Es gibt noch mehr Ähnlichkeiten mit Trump: “Strugar ist Unternehmer, der sogenannte Baumarktkönig, der jetzt ‘König von Split’ werden will. Er hat also keine politische Vorgeschichte”, sagt Raacke. Strugar appelliere an das Heimatgefühl und die Angst vor Fremden. Dem Politiker gehe es nur um den eigenen Erfolg. Und der wächst.

Als Strugar in der Tiefgarage niedergeschlagen wird, erschießt er den Angreifer in Notwehr. Ein zweiter Mann flüchtet. Ein Anschlag politischer Gegner? 

Strugar nutzt die Gunst der Stunde und macht damit Werbung für sich. Kommissarin Branca Mari? (Neda Rahmanian) lässt sich vom grenzenlosen Selbstbewusstsein des Politikers jedoch nicht beirren – schließlich leidet sie selbst auch nicht gerade an einem Minderwertigkeitskomplex.

Im Gegenteil: Mit ihrer direkten und forschen Art setzt sie sich im Job und privat immer wieder durch.

Mari? und ihr Team stellen schnell fest, dass der Anschlag einen völlig anderen Hintergrund hat: Strugar arbeitete einst in einem Waisenhaus als Aufseher und quälte seine Zöglinge auf sadistische Weise. Haben jetzt zwei Opfer versucht, späte Rache zu üben?

Erneut gelingt es Strugar, das Geschehen für sich zu nutzen. Er habe die Kinder “hart angefasst”, um sie zu “echten Kroaten” zu machen. “Lügen und Vertuschen wird bestraft. Ehrlichkeit, auch wenn sie grausam ist, wird belohnt. Das ist eine Art von Machtinstinkt, die Populisten wie Strugar nutzen”, sagt Raacke über die Strategie des Politikers.

Dann gibt es einen zweiten Toten. Die Ermittler arbeiten sich tiefer in Strugars Vergangenheit ein. Und dann vergreift sich der an seiner Wahlkampfmanagerin. Die war ihm bislang zwar ergeben, doch dieses Mal könnte er einen Schritt zu weit gegangen sein.

www.huffingtonpost.de/entry/kroatien-krimi-messer-am-hals-darum-gehts-im-donnerstagskrimi_de_5a73620fe4b06ee97af0ab6c

Beim Sex zu früh kommen: 4 Männer verraten, wie sie länger durchhalten

Beim Sex zu früh kommen: 4 Männer verraten, wie sie länger durchhalten
Wenn er beim Sex zu früh kommt, kann das für beide Partner frustrierend sein.

  • Laut einer Studie kommen 20 bis 25 Prozent aller Männer beim Sex zu früh
  • Im Podcast “Oh Baby” kommen Betroffene zu Wort und schildern, wie sie damit umgehen

Unsere Kolleginnen Isabel und Sibel sprechen in ihrem Podcast “Oh Baby” regelmäßig über ihr Sexleben – ihre Fantasien, Lieblingsstellungen, und schlimmsten Erlebnisse. In der letzten Folge ging es um Selbstbefriedigung, in ihrer aktuellen Folge beschäftigen sie sich mit dem Problem, beim Sex zu früh zu kommen.

Enttäuschend, frustrierend, assi: So beschreibt die Endzwanzigerin Sibel eines ihrer schlechtesten Sex-Erlebnissen, eine Begegnung mit einem Mann, der zu früh kam. 

Doch wie fühlen sich eigentlich Männer, wenn sie beim Geschlechtsakt etwas vorschnell zum Punkt kommen? Schließlich sind laut einer Studie des Hamburger Urologen Hartmut Porst 20 bis 25 Prozent aller Männer im Alter von 18 bis 70 Jahren von frühzeitiger Ejakulation betroffen.

Sibel und Isabel haben bei ihren Hörern nachgehakt. 

Die Angst, zu versagen

“Ich komme immer zu früh”, klagt ein Hörer. “Meine Frau sagt zwar, es störe sie nicht, aber ich ich glaube ihr nicht, dass sie das befriedigt.”

“Es ist ziemlich belastend”, gesteht ein anderer Mann. So sehr, dass man(n) sich oft gar nicht mehr traue, einen One-Night-Stand mit nach Hause zu nehmen.

Wenn es passiert, würde er sich immer fragen: “Was denkt die Gute jetzt?” Oder er denke: “Jetzt hast du dich wieder komplett blamiert.”

Von seinen weiblichen Freundinnen habe er nämlich schon öfter mitbekommen, dass diese sich abfällig über die sexuelle Leistung ihrer Eroberungen geäußert hätten. 

Das würde dazu führen, dass er sich schon vorher großen Druck mache. “Im Kopf hat man immer nur: Gleich versag ich, gleich versag ich”, berichtet der Hörer. “Man kann die Sache überhaupt nicht genießen und sich überhaupt nicht darauf freuen.”

Mehr zum Thema: “Ich bin sexsüchtig und das macht es mit mir”

Lampen als Hilfsmittel

Die Angst, zu versagen, spürt auch ein anderer Hörer.

“Als Mann muss man natürlich abliefern und will die Frau zum Orgasmus bringen”, sagt er und gibt einen Tipp, wie man gegen frühzeitige Ejakulation vorgehen kann: Wenn er merke, dass es “kritisch” wird, würde er versuchen, seine Gedanken abzulenken.

“Ich denke immer an Lampen. Die sind einfach super neutral – die Schweiz der Sexualität, sozusagen – und dann komme ich wieder ein bißchen runter.”

Ein anderer hat die Erfahrung gemacht, dass eine kleine Pause Wunder wirken kann. “Den meisten Männern gelingt es dann, wieder loszulegen”, erzählt er. Insofern sei es ganz entscheidend, wie die Frau damit umgehe, dass ihr Partner zu früh kommt.

“Am besten ist, wenn man einfach locker darüber hinweggeht und einfach nochmal von Neuem anfängt”, rät er, “dann geht’s auch in der Regel.”

(ks)

www.huffingtonpost.de/entry/zu-fruh-kommen_de_5a7318aee4b06fa61b4dfd4c

Bisexual advocate, writer Denarii Grace to receive Brenda Howard Memorial Award from PFLAG Queens

Bisexual advocate, writer Denarii Grace to receive Brenda Howard Memorial Award from PFLAG Queens

PFLAG Queens Mast Head

PFLAG Queens

This Sunday, intersectional advocate, writer, and artist Denarii Grace will be awarded at PFLAG Queens’ Annual Awards Reception and Luncheon celebrating the work of LGBTQ advocates in the greater New York City area. You can follow her on Twitter @writersdelite.

The luncheon and fundraiser highlights and honors the impact of local advocates and supports PFLAG Queens’ work advocating for the LGBTQ community. Tickets for the luncheon, held on Sunday, February 4th from 1:00 to 5:00 PM at Riccardo’s Restaurant in Astoria, Queens, are available through PFLAG Queens.Denarii Grace

PFLAG Queens will award Denarii the 13th annual Brenda Howard Memorial Award in recognition of her advocacy focusing on bi+ (plus) identity, disability, Blackness, and fat acceptance.

“Imposter syndrome has been settling in for a while so I still can’t believe that I was even considered for this!” Denarii told GLAAD in an exclusive statement. “However, I am so honored that community members thought well enough of both me and my work to bless me in this way. I look forward to honoring Brenda Howard’s legacy – and then some – in the years to come!”

The late Brenda Howard was a New York City native and a notable advocate for the bisexual+ community. A fixture in the queer community and a figurehead for the movement for LGBTQ equity, Howard earned the nickname “the Mother of Pride” after coordinating what are considered to be the first “Pride” events–the 1970 Christopher Street Liberation Day March and another rally in remembrance of the Stonewall uprising one year earlier. As the bisexual+ community in New York continued to grow and mobilize in the 1980s, Howard founded the New York Area Bisexual+ Network to coordinate resources for regional bi+ individuals, and continued to work with numerous organizations to liberate and support the bisexual+ community.

Denarii is recognized for her decade-long advocate work, rooted in student activism, with a focus on intersectional LGBTQIA2S+ (plus) issues. She contributed an op-ed to GLAAD’s site during #BiWeek last year on the importence of visibility of bi+ issues in light of the Trump administration. She writes:

“And so, as DACA and other immigration issues are under constant threat; as transgender people are under attack (in the military and elsewhere, as is ever the case); as Muslims and Jewish folks find their humanity questioned again and again based simply on their faith; as Betsy DeVos vows to rescind Title IX protections for thousands of sexual assault victims on college campuses; and as Black lives continue to be reminded that we don’t matter, I am keenly aware of the fact that bi+ (plus) people belong to every single one of these groups. 

So this week, and every week, let’s make sure that bi+ (plus) people are included in the movement building, policy making, media campaigns, and political strategizing that we do. Let’s say, “No more!” to the erasure that harms bi+ (plus) people. Let’s Denarii Grace commit to saving bi+ (plus) lives – literally.”

She also was on GLAAD’s panel of bi+ media influencers in 2016, an event organized to discuss bi+ media representation and the work that each panelist is engaged with.

Denarii is a board member of and the blog editor for the Boston-based non-profit Bisexual+ Resource Center; as well as a nonfiction editor at The Deaf Poets Society, an online journal featuring literature and art by D/deaf and disabled people. As a freelance writer, she has written for Bitch Magazine, Black Girl Dangerous, Everyday Feminism, and The Establishment, among several others. Denarii has this to say about her work; “I believe that as an artist I have a responsibility beyond entertainment, to be a truth teller (as Paul Robeson once said), to reflect the times (as Nina Simone once said), to speak with and for the people, to give marginalized groups the visibility and representation we’ve long deserved, to heal, to love, to liberate.” You can donate to her Patreon here.

Denarii has also launched a showcase, “Denarii Grace Presents: HERSELF,” in which Denarii uses various modes of artistry to explore personal and political topics, “from romantic love, sex, and Blackness to abandonment, self-love, and fear.” She will next be presenting this showcase the night before receiving the Brenda Howard Memorial Award. Get your sliding-scale tickets for her February 3 performance at the LGBT Community Center in NYC here. 

So excited about @writersdelite show this Friday night at the @LGBTCenterNYC! Hope to see you there! t.co/A0vUMBa7eE pic.twitter.com/odtcpB5wDc

— Sara Ramirez (@SaraRamirez) January 31, 2018

 

Alongside Denarii, PFLAG Queens will recognize The Caribbean Equality Project with the 25th annual Morty Manford Award, which recognizes LGBTQ advocacy work that exemplifies the spirit of the late Morty Manford, a visible and positive LGBTQ role model. The Caribbean Equality Project (CEP) is a Queens NY-based non-profit organization committed to strengthening the marginalized voices of lesbian, gay, bisexual+, transgender and queer (LGBTQ) people of Caribbean origin and descent. To date, CEP is the only educational-based agency serving the Caribbean-American LGBTQ community in New York City and is dedicated to cultivating a supportive and progressive Caribbean community free of violence, oppression, and discrimination.

Additionally, Abby Maisonave will be awarded the 20th annual Carmel Tavadia Memorial Award in recognition of outstanding work to support true family values. PFLAG Queens will celebrate Abby Maisonave’s work as President of PFLAG Jersey Shore, a very large and community/state active chapter and was the North Atlantic Regional Director for PFLAG National, overseeing the PFLAG chapters in NJ, NY, and PA, helping with issues and concerns that face chapters, as well as guiding and start-up of new PFLAG chapters in her region. She has helped hundreds of families and individuals on their journey to acceptance and unconditional love and support and has been honored that families have entrusted their confidence in her.

GLAAD’s own Alexandra Bolles was awarded the Brenda Howard Memorial award last year for her work for the bi+community through GLAAD. Alexandra was recognized for spearheading GLAAD’s bisexual+ advocacy work: notably, co-founding the online #BiWeek campaign at GLAAD; participating in and helping coordinate groundbreaking White House policy briefings for bisexual+ advocacy leaders; and creating resources for media reporting on the LGBTQ community, including her guide “In Focus: Reporting on the Bisexual+ Community.” Alexandra was also recognized for her management of projects including Spirit Day and the Southern Stories Summer Tour, and her work to amplify diverse voices among the LGBTQ community.

The PFLAG Queens Awards Reception and Luncheon promises to be a meaningful celebration of the impactful work of New York City LGBTQ advocates both locally and nationally. Purchase forms for tickets to the event can be found on PFLAG Queens’ website, and more information about the event can be found by contacting PFLAG at 718-858-9678. You can also check out the Facebook event.

 

February 1, 2018

www.glaad.org/blog/bisexual-advocate-writer-denarii-grace-receive-brenda-howard-memorial-award-pflag-queens